Chephren (Chafre)

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Geburtsname: Cha-f-re (Erscheint wie RE)
auch
bekannt als: Djedefra, Redjedef, Radjedef
Vater: Cheops
Mutter: Henutsen
Gattinnen: Meresanch III., Chamerernebti I.
Söhne: Menkaure (3. kleine Pyramide von Giza), Nekure etc.
Tochter: Chamereernebti II.

Er war ein Sohn Cheops, der als Chafre (Chephren) bekannt war. Er baute die bekannte 2. Pyramide von Gise und den großen Sphinx, wobei das in Frage steht. Unter Chafre erlebte das Land eine Blüte, wie sich an den Mastabas seiner Höflinge zeigt. In demjenigen, das Prinz Nekure, einem Königssohn gehörte, findet sich ein in die Wand gemeißeltes Testament, das einzige seiner Art aus dieser Epoche. Darin vermacht der Prinz seinen Erben vierzehn Städte, von denen mind. elf (drei Namen sind unleserlich) nach seinem Vater Cheops benannt sind. Nekure teilt die Hinterlassenschaft unter den fünf Erben auf, aber zwölf seiner Städte waren ausdrücklich dazu bestimmt, für den Totenkult im Grab des Prinzen aufzukommen.

Die Pyramide von Gise; die Ausstattung von Chafres Grabanlage - Taltempel, Dammweg, Totentempel und Pyramide- sollte für die übrigen Gräber des Alten Reichs stilbildend werden. Der Taltempel am Rand des fruchtbaren Ackerlandes ist ein Bauwerk von beeindruckender Schmucklosigkeit, der größte Steinbau, der aus dem alten Reich außer den Pyramiden erhalten ist.

 Errichtet aus Kalkstein der Region, wurden seine Wände geradezu furniert mit großen Platten aus Rosengranit, den die Steinbrüche von Aswan (Assuan) 965 Kilometer weiter südlich lieferten.

Der Tempel spielte eine wichtige Rolle in den Bestattungszeremonien für den verstorbenen König. Chafres Pyramide steht auf etwas höherem Baugrund als die seines Vaters, und erweckte die Illusion größer zu sein als die des Cheops, in Wahrheit ist sie allerdings mit 136,40 Metern 10,20 Meter kleiner.

Der Sphinx (in der Ägyptologie männlich, im Gegensatz zur griechischen Sphinx der Ödipus-Sage, mit der er gemeinhin verwechselt wird) ist ein Bestandteil der Grabanlage und sollte Re-Harachte darstellen, den Sonnengott beim morgendlichen Aufgang im Osten. Er ist 20 Meter hoch und 73 Meter lang und war die gesamte Zeit bis zum Hals in Sand verschüttet und erst letztes Jahrhundert freigeschaufelt wurden.